Titelblatt des 7. Kreativwirtschaftsberichts
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7. Kreativwirtschaftsbericht: Connecting Worlds

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Formel 1 und Fast Food? Was verbindet Bierabfüllung mit Sushi? Und Kinderwägen mit Flugzeugfahrwerken? Die Antwort ist unerwartet und lautet Cross Innovation: Das Prinzip des Boxenstopps ermöglicht am Drive-in schnellen Nahrungserwerb, das Transportband für Bierabfüllung wurde als Fließband für die japanische Spezialität adaptiert. Der erste leicht faltbare Buggy wurde von der Luftfahrtechnik inspiriert. 

Diese plakativen Beispiele aus den Bereichen Produkt- und Prozessdesign stehen für ein Phänomen, das einige historische Vorläufer hat: So entstand schon in der Antike Fortschritt dort, wo künstlerische, technische und wissenschaftliche Perspektiven zusammenkamen – etwa in der Ingenieurskunst der Römer oder im Denken von Archimedes. Leonardo da Vinci erlangte in der Renaissance geniale Erkenntnisse an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst und das Bauhaus organisierte auf Basis der Ideen des Deutschen Werkbundes im 20. Jahrhundert systematisch interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Häufig existieren die zentralen Elemente von Innovationen und die Lösungen von Problemen bereits in getrennten Kontexten: Somit kann Vernetzung und das Ziehen von Analogien effektiv Neues schaffen.

Der 7. Kreativwirtschaftsbericht lässt zahlreiche hessische Unternehmen, Institutionen und Kreativschaffende zum Thema zu Wort kommen. Von Windrädern über KI-Butler und Lederalternativen bis hin zu Weltraumschrott: Die Fähigkeiten Kultur- und Kreativschaffender spielen eine zentrale Rolle für die Moderation und Umsetzung von Innovationsprozessen – für die erfolgreiche Verbindung von Welten.

Veröffentlichung voraussichtlich Juni 2026!